Forum

 

 

 

Das Forum MEHR Zeit für Graz ist eine offene Veranstaltung, die seit 2008 regelmäßig abgehalten wird. Die Stadt Graz stellt dafür Räume, zumeist im Rathaus, zur Verfügung und unterstützt diese Informations- und Diskussionsplattform für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auch organisatorisch über das Referat für BürgerInnenbeteiligung.

Fuß- und Radverkehr als Thema des Forums und des 1. Grazer Bürger*innen-Konvents

"Wie soll die Infrastruktur verändert werden, um den Fuß- und Radverkehr in Graz zu fördern?"
Diese Frage wurde von den Grazer*innen für den ersten Grazer Bürger*innen-Konvent im November gewählt (siehe www.konvente.at/graz).

In Kooperation mit dem Verein Aktiv-Demokratie wurde das Thema gemeinsam mit folgenden Expert*innen dargestellt und diskutiert.

  • DI Peter Kostka, Verkehrsplanung Stadt Graz
  • Dr. Heidi Schmitt, ARGUS Radlobby Steiermark
  • DI Karl Reiter, Forschungsgesellschaft Mobilität

Das umfassende Ergebnisprotokoll sowie die Präsentationsfolien der Vortragenden sind unter folgendem Link abrufbar: https://aktiv-demokratie.at/sites/termin.php?id=693

Zeit: Montag, 29.10.2018, 19 - 21 Uhr
Ort: Gemeinderatssitzungssaal im Grazer Rathaus (1. Stock).

HINWEIS:

Alle, die an diesem oder künftigen Konventen teilnehmen wollen, können sich jederzeit unter www.konvente.at/graz registrieren.
Für Rückfragen: Christian Kozina (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Weiterführende Links

 

In Kooperation mit der TU Graz fand am 25.9.2018 im voll besetzten Geimeinderatssitzungssaal eine Informationsveranstaltung statt.

Schnell und umweltbewusst bis in die Innenstadt: Ein „Fahrradhighway“ in Graz

Städte mit mehr Rad- und Fußgängerverkehr haben Lebensqualität und sind auch für Touristinnen und Touristen attraktiv, denn der öffentliche Raum profitiert von der sanften Mobilität. Dass diese Art der aktiven Mobilität positive Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und lokale Ökonomie hat, haben Städte wie Kopenhagen, Arnheim/Nijmegen oder Rotterdam eindrucksvoll gezeigt, die ihre Mobilitätskonzepte hin zu Rad- und Fußgängerverkehr überarbeitet haben. 

Auch die Stadtregion Graz entwickelt in ihrem jüngst gegründeten „MOBILITY LAB GRAZ“ neue Formen urbaner Mobilität. Die Lehre in der Architektur an der TU Graz setzt mit ihrem Jahresschwerpunkt „Fahrradschnellwege“ Impulse dazu. Thema dieses Abendes war die Information zur  geplanten Schnellverbindung für Radfahrer von der TU Inffeldgasse über die Petersgasse und Mandellstraße bis zur Oper.


Vortragende:

  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. h.c. Harald Kainz, Rektor der TU Graz: Einleitung und Unterstützung durch die TU
  • Dipl.-Ing. Gerhard Kelz, TU Graz, Leiter Gebäude und Technik: Betriebliches Mobilitätskonzept der TU Graz
  • Dipl.-Ing. Dr. Kurt Fallast, Techn. Büro - Verkehr und Umwelt:Technische Möglichkeiten

Global gesehen, können wir Bürgerinnen und Bürger das Klima nicht wandeln, aber wir können örtlich geeignete Vorkehrungen treffen, um die
Anpassung an das geänderte Klima zu erleichtern. Auch kleine Maßnahmen in der Wohnumfeldgestaltung bewirken in der Summe sehr viel und könnten uns die Lebensqualität vor Ort erhalten.


Vortragende:

  • Dominik Piringer, MSc, Referent für Luftreinhaltung und Stadtklimatologie: „Folgen des Klimawandels in Graz“
  • Dipl. Ing. Dr. Werner Prutsch, Abteilungsvorstand des Umweltamtes Graz: „Klimaschutz: Maßnahmen gegen die Erwärmung“

Weiterer Beitrag: Frau Mag.a Doris Pollet-Kammerlander, Verein “Unverwechselbares Graz” mit dem Thema “Klimaanpassung am Beispiel Berlin”

Eingangs hat der Sprecher des Bürgerbeteiligungsbeirates, DI Raimund Berger, über den aktuellen Status des Beirats berichtet.


Zeit: Donnerstag, 21. Juni 2018, 18 - 20 Uhr
Ort: Gemeinderatssaal, Rathaus, Graz

 

Weiterführende Links

 

In regelmäßigen Abständen werden von Politikerinnen und Politikern unterschiedlicher Parteien Volksbefragungen und Volksabstimmungen gefordert. Liegt das wirklich am Wunsch, dass das Volk direkt beteiligt werden soll? Oder wird die Direkte Demokratie manchmal auch als partei-politisches Werkzeug benutzt?

In unserem 55. Forum versuchten wir Folgendes zu ergründen:

Welche Themen eignen sich für Direkte Demokratie? Die Olympia-Bewerbung? Tiefgaragen in der Innenstadt? Ackerflächen in Alt-Grottenhof? Umweltzonen in Graz? Oder brauchen wir vielleicht ganz andere Werkzeuge, um die BürgerInnen wirklich bei wichtigen Entscheidungen zu beteiligen?


Am Podium:

  • Stadträtin Tina Wirnsberger (Grüne), Stadträtin für Umwelt, Frauen und Gleichstellung *)
  • Mag. Dr. Christian Kozina, Landessprecher mehr Demokratie! Steiermark, Aktiv-Demokratie-Moderator und -Referent

*) Leider hat uns der vom Büro des Bürgermeisters angefragte und schriftlich zugesagte Vertreter der Stadtregierung, StR Kurt Hohensinner, MBA, kurzfristig und unerwartet abgesagt. Wir bedanken uns bei Frau Tina Wirnsberger,  für die Diskussion zu gewinnen.