Forum

 

 

 

Das Forum MEHR Zeit für Graz ist eine offene Veranstaltung, die seit 2008 regelmäßig abgehalten wird. Die Stadt Graz stellt dafür Räume, zumeist im Rathaus, zur Verfügung und unterstützt diese Informations- und Diskussionsplattform für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auch organisatorisch über das Referat für BürgerInnenbeteiligung.

„Können Bebauungspläne die Stadt Graz retten?“

Unser 66. Forum widmen wir dem Thema Stadtentwicklung und im speziell dem Thema Bebauungspläne. Folgendes wollen wir mit Ihnen und Vertretern und Vertreterinnen aller Gemeinderats-Parteien sowie Entscheidungsträger*innen in der Verwaltung und bei den Behörden miteinander diskutieren:

  • Welche Möglichkeiten gibt es von Seiten der politisch Verantwortlichen und der Behörde auf Basis der gesetzlichen Vorgaben einen Rahmen vorzugeben, der einerseits Gestaltungsspielräume zulässt und andererseits verbindliche Qualitätskriterien im Sinne der Bewohner*innen festschreibt?
  • Wie und mit welchen Institutionen kann die Stadt Graz im Sinn einer qualitativ hochstehenden Stadtplanung kooperieren?
  • Auf welche Art und Weise können Beteiligungsstrukturen darin implementiert werden, welche die Möglichkeit zulassen, dass interessierte Bürger*innen mitgestalten, ohne dabei die gesetzlichen Fristen und Entscheidungsprozesse zu verzögern?
  • Welche weiteren, interdisziplinären Interessen können in dem Prozess der Bebauungspläne abgebildet werden und zu einer Bereicherung der Lebensräume dienen?
  • Gibt es Wege und Möglichkeiten, trotz der weltweit steigenden Preise ökologisch nachhaltig zu planen?
  • Wie können Finanzierungsstrategien aussehen, die nachhaltig und langfristig die Qualität im Siedlungs-, Quartier- und Städtebau sicherstellen?

Vortragende:

Arch. Univ. Prof. Aglaée Degros, Leiterin des Instituts für Städtebau an der TU Graz
Dipl. Ing. Stefan Bendiks, Architekt und Stadtplaner


Arch. Univ. Prof. Aglaée Degros ist gemeinsam mit Dipl. Ing. Bendiks – er lehrt zu Architektur und Städtebau an zahlreichen Institutionen in Europa - Begründer und Inhaber des Büros Artgineering in
Brüssel, das sich mit Strategien zur Entwicklung von Städtebau und Mobilität befasst. Die Vortragenden werden einen Einblick über die Möglichkeiten des Bebauungsplans zur Sicherstellung einer qualitätsvollen Entwicklung der Stadt Graz geben.

Bereits zugesagt haben ihre Teilnahme Frau Bürgermeisterin-Stellvertreterin Mag.a Judith Schwentner, der Leiter der Stadtplanung, Dipl. Ing. Bernhard Inninger und die Referentin für Bebauungspläne Dipl. Ingeneurin Elisabeth Mahr.

 

Zeit und Ort:

Montag, 16. 05. 2022, 18:30 – 20:30 Uhr
Graz Rathaus, Trauungssaal, 1. Stock
 
 
 

 

 

Mit dem Plan einer Mini-Metro wurde die Diskussion um das passende Verkehrskonzept für unsere Stadt eröffnet. Wie immer die Entscheidung ausfallen wird, sie betrifft sehr viele Menschen, kostet Geld und wird den öffentlichen Raum maßgeblich gestalten. Solche Zukunftsentscheidungen sollten daher wohl überlegt sein und von möglichst vielen Menschen getragen werden.

MZfG hat daher die Betreiber der derzeit kursierenden Verkehrskonzepte eingeladen, ihr Konzept bzw. ihre Idee in unserem Forum zu präsentieren und sich der Diskussion zu stellen. Auf Grund des Umfangs des Themas wurde das 64. Forum in drei Teilen abgehalten. An den ersten beiden Abenden wurden je drei Verkehrskonzepte präsentiert, in der Abschlussveranstaltung am 7. Juni wurde das Konzept der NEOS präsentiert und hatten zwei Bürger die Gelegenheit, ihre Idee kurz vorzustellen.

Zentrales Thema dieser Abschlussveranstaltung war jedoch die Frage: "Was ist das besondere an ihrem  Konzept, das auch in das Gesamtkonzept einfließen sollte?" 

Die 7 Konzepte (in der Reihenfolge der Präsentation):

  1. City-Schnellbahnlinien (SPÖ) - Präsentation
  2. Mini-Metro (Holding) - Präsentation
  3. MoVe iT (Verein für Mobilität und Verkehr in Transformation)  - Link zur Präsentation
  4. Zentrale S-Bahn-Lösungen (Verkehrsplanung Graz)  - Präsentation
  5. S-Bahn-Ring (Die Grünen)  - Präsentation
  6. S-Bahn-Gürtel (Architektenkonzept Mobiles Graz)  - Präsentation
  7. S-Bahn-City-Tunnel (NEOS) - Präsentation

 

Informationen zu den 7 Konzepten:

Aus allen Präsentationen und der Diskussion haben wir versucht, die wichtigsten Argumente zusammenzustellen. In folgendem PDF-Dokument finden Sie neben einer Kurzdarstellung des jeweiligen Konzepts auch Links zu den Präsentationsunterlagen und weiterführende Informationen.

>> Zusammenfassung und Protokoll zum 64. Forum 

 

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Im Anschluss an das 63. Forum mit dem Thema „Welche Formate der Bürger*innenbeteiligung soll es in Zukunft geben?“ stellen wir uns als nächsten Schritt die Frage:

Wie können wir die Art und Weise, wie sich Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Graz beteiligen, gemeinsam weiterentwickeln?


In 3 Online-Dialogen haben wir gemeinsam mit Ihnen anhand der folgenden Fragestellungen das Thema präzisiert: 

  1. In welchen Bereichen braucht es in Graz mehr Mitbestimmung durch Bürgerinnen und Bürger?
  2. Wie können wir uns engagieren, damit wir auf Augenhöhe wahrgenommen werden?
  3. Welche Formen der Bürgerbeteiligung (Bottom-up-Prinzip?) braucht es künftig, online und in Präsenz?

 

 

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Nach einer coronabedingten längeren Sommerpause wurde unser 63 Forum als Online-Veranstaltung abgehalten. Die Organisation erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Verein Aktiv-Demokratie im Rahmen der BÜRGER*INNEN-KONVENTE GRAZ 2020 (Kulturjahr 2020).

Inhaltlich ging es um die Frage:

Welche Formate der Bürger*innen-Beteiligung soll es in Zukunft in Graz geben?

Aktuell organisiert die Stadt Graz „von oben“ Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu unterschiedlichen Projekten und Vorhaben sowie Beteiligungsprozesse zu einzelnen Projekten (z.B. Augarten). „Von unten“ gibt es die Bürger*innen-Foren von MEHR Zeit für Graz und seit 2018 die Bürger*innen-Konvente des Vereins zur Förderung der Aktiv-Demokratie. Nur für das Jahr 2020 wurden die Konvente über das Kulturjahr aus öffentlichen Mitteln finanziert, eine Fortsetzung ist nicht gesichert.

Auch für die Foren von MEHR Zeit für Graz ist die Fortsetzung unklar, wenn auch aus personellen Gründen. Unsere langjährige Sprecherin und Hauptorganisatorin Karin Steffen wird ihre Funktion mit Ende November beenden. MEHR Zeit für Graz sucht also engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Interesse daran haben, mit MEHR Zeit für Graz die Entwicklung der Bürger*innen-Beteiligung in Graz fortzusetzen.

Am virtuellen Podium:

  • Wolf-Timo Köhler (Büro für BürgerInnenbeteiligung, Stadt Graz)
  • Karin Steffen (MEHR Zeit für Graz)
  • Christian Kozina (Aktiv-Demokratie)

 

Drei im Konvent  erarbeitete Vorschläge mit größter Übereinstimmung wurden am 02.12.2020 im Rahmen einer moderierten und interaktiven Online-Veranstaltung mit Workshopcharakter an die Politik übergeben:

1. Bürger*innenbeteiligungs-Seiten in der BIG:

Regelmäßige Informationen in der offiziellen Stadtzeitung BIG über die Themen, die in Gruppen und Foren der Bürger*innenbeteiligung in Graz besprochen werden, mit Links im Sinne der offenen Kommunikation – die Regelmäßigkeit schafft Wiedererkennbarkeit und Aufmerksamkeit und ermöglicht dadurch, mehr Menschen als vorher zum Mitmachen zu begeistern.

2. Plattform mit Gemeinderatsbeschlüssen und aktuellen Status dazu:

Auf der Webiste der Stadt Graz wird eine Plattform eingerichtet, in der alle öffentlich gefassten Gemeinderatsbeschlüsse eingetragen werden. Bei jedem Beschluss werden folgende Informationen hinzugefügt: zuständiges Amt bzw. zuständige Person, Thema (zur Clusterung), Umsetzungsstatus (ähnlich wie bei der "Vorhabensliste"). Der Status wird dabei mindestens einmal im Quartal aktualisiert. Inkl. Suchfunktion und Zeitleiste.

3. Rechte der Bürger*innen bei Bauvorhaben stärken:

Rechte der Bürger*innen mit Ideen / Anliegen bei kritischen Bauvorhaben gegenüber Bauträger stärken; Ziel: Machtgefälle verändern, mehr Balance zwischen Bauträgern und Bürger*innen; für die ganze Bevölkerung; Augenmaß, Qualität.

 

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