Bericht vom 48. Forum - 20.06.2016 - Stadtteilzentren

Gemeinsam und sicher in der Nachbarschaft – der Beitrag der Stadtteilzentren

Gemeinwesenarbeit ist für Graz ein noch recht junger Begriff. Umso erfreulicher war es, dass bei diesem Thema der Stadtsenatssitzungssaal nahezu voll war und nach den Referaten viele interessierte Fragen gestellt worden sind. Auch der anfänglichen Ungläubigkeit, dass Stadtteilarbeit etwas mit Sicherheit zu tun haben könnte, wurde überzeugend entgegengetreten.

ReferentInnen:

Stadträtin Elke Kahr, Amt für Wohnungsangelegenheiten, Büro für Frieden und Entwicklung: „Stadtteilzentren: Entstehung, Entwicklung und Schwierigkeiten.“

Mag. Jutta Dier, Leiterin des Grazer Büros für Frieden und Entwicklung und Koordination Stadtteilarbeit Graz: „Sicherheit erreicht man nicht, indem man Zäune errichtet.“ Individualisierung und Abschottung erreichen das Gegenteil von dem, was sie bewirken sollen. Die Stadtteilarbeit versucht, Barrieren abzubauen.

Christian Sprung, M.A. | stadtLABOR – Projektleitung Stadtteiltreffpunkt Büro Nachbarschaften“: „Das Potenzial von gemeinschaftlich genutzten Nachbarschaftszentren“: Ein gemeinschaftlich genutzter Ort kann zeigen, mit welchen Methoden ein Treffpunkt ohne Konsumzwang funktioniert, welcher Mehrwert erreicht wird und wo es Grenzen gibt.

Leider können die Berichte von den Referaten aus Platzgründen nur stichwortartig wiedergegeben werden, obwohl es am Ende des Forums schon klar war, dass hier Arbeit geleistet wird, die einen großen Teil zur Lebensqualität einer Stadt beiträgt und die Kenntnis davon wert wäre, auf eine breite Basis gestellt zu werden.

Zu Beginn des Forums berichtete Raimund Berger, Sprecher des Beirats für BürgerInnenbeteiligung, über die Arbeit im Beirat, insbesondere über Stufen der BürgerInnenbeteiligung, schon  Erreichtes, Kritik, Ziele und Wünsche.

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