Bericht zum 43. Forum (1. Bürgerforum), 11.3.2015

Gemeinderats-Sitzungssaal, 18 - 20 Uhr

 

Dieses Forum war der erste Versuch, konkrete, aktuelle Bürgeranliegen in einem Forum von MZfG vorzustellen und mit dem jeweils zuständigen Stadtsenatsreferenten zu diskutieren.

 

Technische Probleme, Terminschwierigkeiten, Überschneidungen von Veranstaltungen der Stadt Graz (Griesplatz) und ein aus einem dringlichen Antrag im Vorfeld entstandener GR-Beschluss (Lendplatz/Lendkai) führten zu einem von MZfG nicht beeinflussbaren suboptimalen Ablauf.

 

Dazu kam, dass der Versuch des für Bürgerbeteiligung zuständigen Stadtrats Dr. Rüsch, andere Stadtsenatsmitglieder zum Bürgerforum einzuladen, nicht gelungen ist.

Die Erfahrungen aus diesen Vorgängen sollen in weitere Gestaltungsüberlegungen einfließen.

 

Vorweg einige allgemeine Eindrücke:

  • Viele junge Menschen waren anwesend.
  • Mit 77 Personen war dieses Forum eines der am besten besuchten Foren bisher.
  • Die Stadtregierung war durch Stadtrat Rüsch vertreten. Einige Gemeinderäte und Bezirksräte, sowie Frau Simone Reis von der Stadtbaudirektion waren anwesend.

 

Nach Begrüßung durch Karin Steffen und einem Kurzbericht von Raimund Berger (Sprecher des BBB)  erläuterte der Moderator des Bürgerforums Bernhard Possert die „Spielregeln“ für diese neue Art des Forums von MZfG.

 

3 Themen wurden präsentiert:

 

1.      Neugestaltung Griesplatz:

 

Architekt DI Mag. Thomas Pilz und Frau Tatjana Petrovic stellten ihre Überlegungen/Forderungen/Anregungen vor. Da MZfG nicht die Genehmigung erhielt, die PP-Präsentation hier aufzunehmen, geben wir die wichtigsten Punkte wieder:

 

  • Verkehrslösung als Teil der Bürgerbeteiligung.
  • Der gesamte Platz soll Gegenstand von Bürgerbeteiligung sein.
  • Balance zwischen sozialem Leben und Verkehrsnutzung.
  • Begegnungszone von der Griesgasse bis zur Karlauerstraße.
  • Potential der Bürgerinnen und Bürger aus vielen Kulturen einbin
  • Frau Mag. Simone Reis von der Baudirektion hat die geplanten Aktivitäten der Stadt Graz zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger vorgestellt, wobei besonders die Installation eines Pavillons am Griesplatz, bzw. die Adaptierung eines kleinen Geschäftslokals als öffentlich zugänglichen Begegnungsort hervorgehoben wurde. 

                                                                                                                                  

2.      Variobahn:

 

Herr Roland Hartmann erläuterte die Aktivitäten der BI-Straßenbahn-AnwohnerInnen, welche seit April 2010 mit der Holding Graz in engem Kontakt steht, um eine Lösung für zahlreiche Beschwerden zu erreichen. Die Details entnehmen Sie bitte der angefügten Auflistung. Derzeit wird auf ein bauphysikalisches und medizinisches Gutachten gewartet, welches Aufschlüsse über Beeinträchtigungen durch Hauserschütterungen bringen soll.

 

Stadtrat Rüsch bedauerte, dass Fr. Muhr von der Holding Graz, aber auch Verkehrsstadtrat Eustacchio nicht anwesend sein konnten oder wollten.

 

 

3.      Verkehrssituation Lendkai /Lendplatz:

 

Die Herren Norbert Müller und Anton Kürschner stellten die Vorschläge der BI Lendkai vor, wobei es um die Verkehrsführung im westlichen Bereich der Keplerbrücke geht. Details dazu finden Sie in den beiden angefügten Dateien.

 

Nach diesen 3 Hauptthemen gab es aus Zeitmangel leider nur mehr wenige themenbezogene Wortmeldungen zu einigen anderen Bürgeranliegen.

 

Nach entsprechenden Schlussworten von Stadtrat Rüsch stellte Karin Steffen in ihrer Schlussbemerkung fest, dass der Ablauf des ersten Bürgerforums noch zu weiteren Gesprächen führen muss, um die Umsetzung der Grundidee eines direkten Dialogs mit BürgerInnen und Politik zu erreichen und die BürgerInnnen ihre Anliegen sachlich und zielgerichtet vorbringen können, ohne dass politische Statements von Mandataren zu sehr in den Vordergrund rücken.

 

 

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